Vom 15. bis 22. August sind 2 Teams (m/w) aus Israel in Schleswig-Hosltein im Rahmen des internationalen Jugendaustausches in Niendorf zu Gast. Vom 15. bis 19. August liegt der Schwerpunkt auf kultureller und sportlicher Begegnung. Am Freitag, 19. August wird "umgezogen" nach Tarp, wo beide Teams am EulenCup 2011 teilnehmen.
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auf diesen Seiten findet ihr viele, viele Bilder von uns aus Israel...
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Der Tag begann schon um 2:00 Uhr morgens. Wir trafen uns alle mit unseren gepackten Sachen vor dem Hotel und fuhren gemeinsam mit dem Bus zum Flughafen. Wir waren alle noch sehr müde von dem vorigen Tag, darum schliefen die Meisten bei der Busfahrt. Als wir am Flughafen ankamen ging alles ganz schnell. Unser Gepäck wurde sofort entgegen genommen und wir konnten sofort durchchecken. Im Flugzeug schliefen wir alle wieder, sodass wir von der Fahrt nicht viel mitbekamen, sondern nur bei Start und Landung wach waren. In Prag angekommen waren wir alle sehr hungrig und die Trainer gaben uns Zeit, etwas zu essen. Die Meisten gingen zu Mc'Donalds oder zu Subway!! :)
Nach dem kleinen Imbiss folgte dann auch gleich die Stadtrundfahrt durch Prag. Wir fuhren mit dem Bus in Teile Prags und die Reiseführerin zeigte uns alles. Wir besichtigten sogar die Kathedrale von Prag und fuhren danach mit dem Bus weiter in die Stadt. Dort führte uns die Reiseführerin in ein Restaurant, wo wir ein Drei-Gänge-Menü genießen durften!!
Uns blieb noch ein wenig Zeit, sodass wir uns in Gruppen eingeteilt haben und die Läden durchstöbert haben. Danach ging es dann auch gleich weiter mit dem Bus zum Flughafen, wo wir wieder durchgecheckt wurden und endlich unseren letzten Flug angetreten haben. Die Fahrt verging zum Glück schnell, denn alle waren mit den Gedanken schon Zuhause und freuten sich, ihre Familie wiederzusehen. Endlich am Flughafen angekommen, nahmen schnell alle ihre Koffer entgegen und liefen schnell zu ihren Eltern! Alle waren glücklich wieder Zuhause zu sein, aber wir werden auch die Zeit in Israel vermissen!!
Es waren 10 sehr schöne Tage...
© Kathi
Mittwoch, 20. Oktober 2010
Nach einer kurzen Nacht gab es schon um 7:30 Uhr Frühstück, da heute unsere größte Tour anstand. Mit müden Gesichtern bestiegen wir dann um 8 Uhr den Bus nach Nazareth. Während der Fahrt fielen dann den Meisten schon die Augen zu, sodass wir das Eintreffen unseres heutigen Reiseleiters erst bei den ersten Informations-Ansagen mitbekamen. In Nazareth stand dann die Besichtigung von zwei Kirchen, die sich auf einem Gelände befanden, an. Die ersten Probleme traten dabei schon beim Einlass auf, da es nicht gestattet war, in zu kurzen Hosen die Kirchen zu besuchen. Daher mussten vier Jungs ihre kurzen Hosen mit langen Röcken bedecken, was bei den Anderen für Schmunzeln sorgte. Nach der Besichtigung ging es dann wieder mit dem Bus zur zweiten Station unseres Tages, in die Hafenstadt Acco, wo wir zunächst die Möglichkeit hatten, Souvenirs zu kaufen. Anschließend wurde unser Hunger durch klassisches arabisch-israelisches Essen gestillt. Frisch gestärkt wurden dann in der Altstadt Accos die Stadtmauer, der Hafen, die Bazare und der heilige Ort El-Jazzar, an dem drei Barthaare des Propheten Mohameds lagern, besucht und angeschaut. Nachdem alles angesehen war, fuhren wir mit durchnässtem T-Shirt in der Eisbox Bus zur dritten und letzten Station, der Stadt Haifa. Unser Busfahrer brachte uns auf den Kamelberg, an dessen Gipfel die wunderschön angelegten Bahia Gärten lagen. Allerdings konnten wir diese nicht besichtigen, da derzeit Renovierungsarbeiten vollzogen werden. Daraufhin wurden wir mit dem Bus zum Französischen Kamel gebracht, wo wir kurz die Kirche Stella Maris ansahen. Dann ging es zu Fuß zu der Elijahs Höhle, in der der Prophet Elijah einst übernachtet hatte. Ziemlich erschöpft von der langen Tour ging es dann zurück zum Hotel, wo es um 20 Uhr Abendessen gab. Gegen 22 Uhr wurden wir dann von den israelischen Verantwortlichen offiziell verabschiedet. Es wurden Geschenke ausgetauscht, sodass wir alle ein Holon T-Shirt erhielten und unsere Betreuer andere Erinnerungsstücke bekamen. Unseren letzten Abend ließen wir dann zusammen mit den Israelis in der Strandbar ausklingen.
© Finn Thore, Robin, Margit & Levke
Dienstag, 19. Oktober 2010
Am 8. Tag unserer Israelreise gab es um 8 Uhr Frühstück, damit wir alle pünktlich um 9 Uhr mit unseren Badesachen am Bus stehen konnten, der uns in den Wasserpark gebracht hat. So waren wir um 9:30 schwimmbereit, die vielen verschiedenen Rutschen öffneten aber erst um 10 Uhr. Als sie endlich offen waren, hatten wir sehr viel Spaß. Es gab Turborutschen, eine Reifenrutsche, eine Trichterrutsche und ein Banana Jump. Leider ging die Zeit viel zu schnell vorbei. Die Mädchen mussten schon um 12:15 wieder zurück ins Hotel fahren, um sich auf das Spiel gegen die israelische Frauen-Nationalmannschaft vorzubereiten. Bei einer einstündigen Mittagsruhe konnte sich jeder individuell erholen. Die Jungs durften eine halbe Stunde länger die Rutschen testen und so wurde heute das 1. Mal nicht zusammen gegessen. Während die Mädchen sich auf dem Weg in die Halle befanden, verbrachten die Jungs noch Zeit am Strand, bevor auch sie in die Halle gefahren wurden und ein Trainingsspiel gegen die männliche Jungend B aus Holon bestritten. Beide Mannschaften lieferten eine gute Leistung ab. Die Jungs gewannen mit einer Differenz von 12 Toren und obwohl die Mädchen mit 3 Toren verloren haben, waren die Trainer zufrieden mit dieser Leistung. Zum Ausklingen des Abends fuhren wir in die „Mall“ um das restliche Geld für Klamotten, Andenken und Mitbringsel auszugeben. Viele haben etwas Schönes gefunden und gegessen wurden an diesem Abend bei MC Donalds. Gegen 22:30 waren wir wieder am Hotel und hatten dann noch Freizeit, bis wir um 0:00 Nachtruhe hatten und alle auf die Zimmer mussten.
© Lisa, Raphie, Kim und Alexander G.
Montag, 18. Oktober 2010
Wir haben heute eine Tour nach Jerusalem gemacht. Nach dem Frühstück ging es los, mit leichter Verspätung holte uns der Bus um 8.20 Uhr ab. Als erstes besichtigten wir ein Museum in dem uns etwas über den Holocaust erzählt und gezeigt wurde. Für manche war der Museumsbesuch sehr ergreifend und brachte viele zum nachdenken. Nach dem Museum gingen wir schnell etwas essen, damit wir gestärkt zum Toten Meer fahren konnten. Das Tote Meer war für alle eine tolle Erfahrung und alle hatten sehr viel Spaß, besonders Holger und Mirko. Im Shop wurde noch Schlamm eingekauft, bevor wir zurück nach Jerusalem fuhren um die Klagemauer zu besichtigen. Auf der Rücktour wurden wir noch von zwei netten Kamelen angehalten, mit denen wir ein paar Runden am Straßenrand drehten. An der Klagemauer angekommen, durften wir das magisch religiöse Relikt anfassen, was uns alles sehr berührte. Es war völlig neu für uns, wie einige ihre Religion auslebten. Anschließend führte uns Dudi durch die Gassen. Letztlich kehrten wir um 21:00 im Hotel ein, wo wir müde und erschöpft ins Bett fielen.
© Sarah, Mina, Finn und Luis
Sonntag, 17. Oktober 2010
Den heutigen Tag starteten wir um 8.30 Uhr mit dem Frühstück. Anschließend hatten wir Freizeit, wo Manche an den Strand gingen und Andere auf den Zimmern blieben. Um 12.00 Uhr gab es auch schon wieder Mittag. Nach dem Mittagessen starteten wir eine City-Tour durch Holon. Zuerst besuchten wir das Rathaus, wo uns der Bürgermeister persönlich empfing. Bei kühlen Getränken im Saal präsentierte uns der Guide eine PowerPoint-Präsentation über die Stadt Holon. Danach fuhren wir mit dem Bus zu der größten Mediatheque Israels. Die Mediatheque war sehr Kinder-und Jugendfreundlich gestaltet, wie auch die Stadt. Als wir in die Musikbibliothek kamen, wurden wir mit bayerischer Volksmusik empfangen. Es war ziemlich amüsant, wie die Israelis unseren Geschmack einschätzten. Danach machten wir einen kurzen Abstecher an dem Design Museum Holon. Der Guide berichtete uns ganz überwältigt von dem Gebäude, wie es erbaut wurde. Allgemein war der Guide sehr angetan von den Bauwerken. Die Sonne hatte sich auch zwischen den Wolken gezeigt und daher waren alle froh wieder in den klimatisierten Bus zu gehen. Nach 5 Minuten Fahrt kamen wir dann zur nächsten Sehenswürdigkeit, dem Story Garden- Holon Fables. In diesem Park werden den Kindern verschiedene Fabeln erzählt. Allerdings wurden die Figuren von uns eher zu Fotosessions genutzt. Nach einer weiteren Fabel stiegen wir wieder in den Bus und fuhren zu einem alten Wasserturm. Dort konnten wir auch noch einen letzten Teil der Düne sehen, worauf Holon erbaut wurde. Gleich daneben der Yamit 2000 Wasserpark, der bei uns allen eine riesige Vorfreude weckte. Nach 2,5 Stunden intensiver Stadttour hatten wir genug von Kultur und sind ins Hotel zurückgedüst. Es gab zur Abwechslung ein leckeres Abendessen und wir konnten uns noch kurz entspannen, ehe wir zu den Freundschaftsspielen gegen Holon uns auf den Weg machten. Die Mädchen spielten gegen eine Mischung aus B- und Damenmannschaft aus Holon und gewannen souverän mit 24:18. Die nächste Bewährungsprobe ist am Dienstag, wo es gegen die israelische Frauennationalmannschaft geht. Die Jungs hatten es mit einer körperlich starken 2. Ligamannschaft ebenfalls aus Holon zu tun. Das Spiel ging mit 32:30 verloren. Der beliebteste Spieler beim anschließendem Fotoshooting war der geschätzt 2,11m große Torhüter, der 1988 bei den Olympischen Spielen in Seoul mit der Sowjetunion die Goldmedaille holte. Ohne zu duschen, fuhren wir ins Hotel zurück, wo uns erneut der Hunger plagte. Kurzerhand bestellten unsere lieben Trainer einen Stapel von Jumbopizzen. Diese mundeten sehr. Mit vollem Magen ging es für die Mädchen zur wohlverdienten Dusche und für die Jungs ins Zimmer 304 zur Besprechung. Damit endete ein weiterer sonniger und aufregender Tag.
© Oliver, Anna-Lena, Larissa und Maik
Samstag, 16. Okotber 2010
Nachdem der gestrige Abend länger als erwartet ausfiel, war heute erst einmal Ausschlafen angesagt. Um 11 Uhr starteten wir den Tag in der Sporthalle mit einem gemütlichen israelischen Frühstück zusammen mit den Gastfamilien, bei denen wir auch die Nacht und den gestrigen Shabbat verbracht hatten. Die Mädchen blieben in Anschluss in der Sporthalle, die Jungs kehrten in die Gastfamilien zurück, wo sie die Zeit nutzten, um sich auf das Spiel mental vorzubereiten. Nachdem die Mädchen im Halbfinale mit 32:17 vorlegten, sollten sich nun auch die Jungs beweisen. Nach einem schnellen Start der Israelis, konnten die HVSH-Jungs kontern. Zur Halbzeit lag die Männliche 94er Auswahl mit 16:10 deutlich vorn. Die zweite Halbzeit verlief enorm überraschend. Nach einigen Unkonzentriertheiten und zweifelhaften Schiedsrichterentscheidungen verloren die Jungs deutlich mit 25:29, was das Turnier-Aus für sie bedeutete. Die Mädchen bestritten das Finale tough und konzentriert, weshalb sie mit 39:18 hoch verdient gewannen. In diesem Spiel zeichneten sich besonders Sarah König und Lina Maria Pooch aus, sie erarbeiteten sich auf diese Weise die Auszeichnung der besten Spielerin und der besten Torhüterin des Turniers. Nach den Spielen aßen wir gemeinsam Pizza in der Halle, bevor es zur Siegerehrung ging. Wir genossen die Atmosphäre und spaßten zusammen mit den Israelis rum, bis uns unser Bus zurück zum Hotel abholen sollte. Nun lief alles wie am Schnürchen und nur einen gefühlten Augenblick später war es auch schon 23 Uhr. Die Trainier erlaubten uns den Abend am Strand gemütlichen ausklingen zu lassen und verschoben die Bettruhe auf 24 Uhr.
© Jane Flatterich, Hannah Gahl, Niels-Jonas Simons und Norman Louwers

